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Es gibt nichts Schlimmeres für uns, einen jungen Baum zu begutachten, der bereits durch Unachtsamkeit und Unwissen schwer beschädigt wurde. So einem Baum, der für die nächsten Generationen gepflanzt wurde und Geld und Mühe gekostet hat, wird bereits in seiner Jugend die Lebenserwartung beträchtlich verkürzt.
Viele Baumschädigungen könnten durch entsprechende Schutzmaßnahmen verringert oder verhindert werden. Neben den natürlichen Gefahrenquellen wie Wasserunter- und Wasserüberversorgung, Blitzschlag, Stürme, hohe Schneelasten, Insekten, Pilze und Säugetiere stellt der Mensch im städtischen Bereich die größte Gefahrenquelle für Bäume dar.
So werden durch Unwissenheit, aber auch durch wissentliche Missachtung bestehender Vorschriften (Baumschutzgesetz ÖNORM L1122 Schutzvorschriften bei Bauvorhaben, Grünflächen- und Naturschutzbestimmungen u. a.), jährlich Millionenschäden verursacht und viele Bäume dem vorzeitigen Tod geweiht. Vielfach ist mangelnder Baumschutz mitverantwortlich.
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Sinnvolle Baumschutzmaßnahmen:
| bei Baumaßnahmen |
| Möglichst weiträumiger Schutz um den Baum |
| Stabile Umzäunung |
| Aufbringen einer Rollierschicht gegen Bodenverdichtung |
| Händische Grabung im Wurzelbereich |
| bei Jungbäumen |
| Stammschutzsäulen gegen Nagetiere, Hunde (Urin) und Wild |
| Stabile Baumbefestigung in der Anwuchsphase |
| Rindenmulch über Baumscheibe |
| Düngungsmaßnahmen |
| Biologischer und eventuell auch chemischer Pflanzenschutz |
| bei älteren Bäumen |
| Schützbügel im Straßenbereich gegen Anfahrschäden |
| Kronensicherung bei Druckzwiesel |
| Totholzentnahme |
| Bodenverbessernde Maßnahmen |
| Düngung |
| Biologischer Pflanzenschutz |
| Schädlingsüberwachung |
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